Das Odissea Village liegt an einer der schönsten Küstestrecken Italiens in der Region Kampanien. Sowohl Palinuro als auch Marina di Camerota werden jährlich von der italienschen Umweltschutzorganisation Legambiente und von FEE (Foundation for Environmental Education) für sauberes Meer und Strand mit der internationalen Anerkennung Bandiera Blue ausgezeichnet.
Schon 1950, als diese Orte nicht leicht zu erreichen waren und deshalb vom Tourismus noch nicht entdeckt waren, schrieb der Schriftsteller Guido Piovene in seinem italienischen Reisebuch „Viaggio in Italia” von der außergewöhnlichen Schönheit von Palinuro:
„“” ... doch die Bucht des Golfes verbirgt tropische Strände, die meiner Meinung nach einzig in Europa sind. Es handelt sich um Abschnitte feinen Sandes, umschlossen von Felswänden, bewachsen mit Sukkulenten und Blumen, und dahinter auf dem Hang dicht wachsende, große, knorrige Olivenbäume; Felsplatten, auf denen kleinen Wellen des tiefblauen Meeres schäumen... . Die, die Palinuro kennen, sind eifersüchtige Liebhaber des Ortes und behalten es für sich, damit es sich nicht bei anderen herumspricht……” Guido Piovene, „Reise in Italien”.”
PALINURO
Am diesem Ort überholt die Legende die Realität. Hier hielt Odysseus an, um den Gesang der Sirenen zuzuhören und in das kobaltblaue Meer fiel, wie Virgil in der Äneis erzählt, Palinuro, der eingeschlummerte Steuermann des Äneas.
Der Name Palinuro stammt wahrscheinlich aus der Zusammensetzung der altgriechischen Worte „palin“ (zurück) und „ourus“ (Wind, Sturm), was man als Gegenwind oder „zurückkehrender Wind“ übersetzen könnte. Es gibt auch die These, dass das Wort aus dem Sanskrit „palasve“ stammen könnte, was sich mit „rote und wilde Erde“ übersetzen lässt; beides passt zum Kap Palinuro, ein imposantes Vorgebirge aus Kalkstein bestehend aus steilen hohen Felsen (worunter die windige „Punta Spartivento“ ), die Grotten und Buchten mit feinem Sand verbergen.
Jede Grotte ist besonders und aus unterschiedlichen Gründen sehenswert, die vorhandenen Fossilen, Mineralien, Schwefelquellen machen sie interessant, wie im Fall der Grotta Azzurra, deren besonders blaues Wasser dank einer Lichtquelle auf dem Meeresboden entsteht.
Das Zentrum des Dorfes mit direktem Blick auf das Kap ist am Abend Fußgängerzone. Dort gibt es Geschäfte, nette Lokale, Eissalons und Bars – ein idealer Ort zum Shoppen und Ausgehen.
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